Kaum zu glauben! 

   bsc regensburg

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BSC Regensburg

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 VfR Regensburg

16.05.2015 - 5. Spieltag

Der VfR schenkte im Derby dem Gastgeber einen Punkt. Nach überlegenem Spiel und hochverdienter 3:0 Führung lud man den Gastgeber mit individuellen Fehlern und Unkonzentriertheit zum Tore schießen ein.

15 Mann konnten Peter Jobst und Robert Schwimmbeck zum Derby beim BSC Regensburg in den PC-Meldebogen einpflegen. Zwar ging der VfR mit einigen angeschlagenen Spielern in die Partie und zeigte sich deswegen im Zweikampf nicht so aggressiv wie der Gastgeber, aber Disziplin und spielerischer Aufbau waren stark verbessert im Vergleich zu den letzten Begegnungen. Vorne gab es brandgefährliche Aktionen durch Altunay, Alkan und Eder zu verzeichnen und hinten kam der VfR nur einmal in Bedrängnis. Das Spiel wurde nun akustisch lauter und das sollte sich für den VfR rächen. Kopf wurde nach einer Diskussion mit dem Schiedsrichter mit Gelb/Rot zum Duschen geschickt. Der VfR legte nun eine Schippe drauf und hatte mit Fürst einen Aktivposten. Dann die nicht unverdiente Führung in Unterzahl. Köhler verwandelte einen direkten Freistoß, nicht unhaltbar, aus 25 Metern unter den Querbalken zum 1:0. Der VfR stand kompakt und konnten durch den gefährlichen Altunay vor der Pause sogar auf 2:0 erhöhen. Vom Gastgeber kam nichts und dieser begann mit sich zu hadern.

Auch nach dem Seitenwechsel hatte der VfR das Match jederzeit im Griff und konnte sogar, nach einer 60 Sekunden Gelb/Roten Karte für den BSC, in Gleichzahl die vermeintliche Vorentscheidung durch Altunay zum 3:0 erzielen. Ein langer Ball von Rößner auf den Ligatopstürmer, der in Robben-Manier einnetzte. Die Messe schien gelesen und der VfR stellte plötzlich seine sämtlichen Bemühungen ein. Besaß der BSC noch kurz vor dem 3:0 seine bis dahin einzig nennenswerte Torchance, so ermöglichte man den am Boden liegenden Gastgeber durch individuelle Fehler durch Leykauf den 2:3 Anschluss. Nun witterte der BSC verständlicherweise seine Chance und schaffte kurz vor Schluss den Ausgleich. Auch hier herrschte nach einer Ecke des BSC im VfR-Strafraum totale Unordnung. Der VfR war geschockt, nichts ging mehr und kurz darauf war Schluss.

Fazit: Nach dem Einstellen des Spielbetriebes kamen die individuellen Fehler zum falschen Zeitpunkt und man konnte dann anschließend den Schalter nicht mehr umlegen. Wenn man hier konzentrierter geblieben wäre hätte man von einen hochverdienten 3:0 Auswärtssieg sprechen können.

 

Aufstellung: Bauer Ro., Rößner, Qreini, Zollner,  Bauer Ra., Fürst, Köhler, Kopf, Eder, Altunay, Alkan, Reier, Gerneth, Schießl, Schwandner

 

Altersdurchschnitt: 45,4 Jahre