VfR tankt Selbstvertrauen in Pettenreuth!

  fc pettenreuth kuern

1

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4

   

TSV Pettenreuth

  -  

 VfR Regensburg

27.10.2015 - 17. Spieltag

Der VfR egalisiert die Heimniederlage beim Gastgeber und tankt Selbstvertrauen für die letzten beiden Partien im Spieljahr 2015. Unter sehr holprigen Platzbedingungen und einem nicht optimalen Flutlicht trafen beide Teams auf dem Trainingsplatz des TSV Pettenreuth aufeinander und der VfR ging nach 90 Minuten als verdienter Sieger vom Platz.

Die Vorzeichen für die Regensburger standen personell nicht gut und selbst Headcoach Jobst musste passen. Mit einem 12 Mann-Kader schickte er seinen Taktikfuchs Schwimmbeck zum Tabellennachbarn nach Pettenreuth und dieser kehrte mit einer imposanten 3-Punkte Ausbeute nach Hause. Das Spiel aber begann für den Gast in der ersten Spielminute bereits mit einer Schrecksekunde, als der TSV über rechts durchbrach und die scharfe Hereingabe, mehr Schuss als Flanke, nur knapp am langen Pfosten vorbeistrich. Der Gastgeber bestimmte das Spiel und hatte im Mittelfeld sein Übergewicht. Der VfR konnte seine Spitzen Altunay und Schwandner nicht in Szene setzen und verzeichnete in den ersten 45 Minuten keinen Torschuss auf das Gastgebergehäuse. Entweder die Flanken verfehlten ihr Ziel oder auch die Schussversuche kamen überhaupt nicht auf das TSV-Tor. Die Heimelf konnte seinen Ballbesitz auch nicht verwerten und hatte auch in dieser ersten Hälfte keine 100%ige zu verzeichnen. Zwar hatten sie mehrere Standards, die entweder ins Leere gingen oder sichere Beute von VfR-Torwart Kopf wurden. Das Spiel stand hier im Zeichen der schlechten Platzbedingung und des nasskalten Wetters. Einen Aufreger gab es aber für die Heimelf, als der VfR in der Vorwärtsbewegung in der Nähe des eigenen Strafraumes den Ball leicht vertändelte und der TSV mit einem Schuss, der von einem VfR-Verteiger abgefälscht wurde und von da zum TSV Mitspieler gelangte, mit einem Treffer abschloss. Diesen Treffer kannte der ruhig leitenden Schiedsrichter Fuchs seine Anerkennung wegen Abseits ab und somit gingen beide Teams torlos in die Pause.

Nach der Pause begann der Gastgeber wacher, aber der VfR hielt dagegen und ging weiter verbissen in die Zweikämpfe wie bereits in Halbzeit Eins. Nun hatte der Gast die besseren Möglichkeiten und ein Freistoß von Reier aus 35 Metern klatschte an das Gebälk. Im Anschluss hatte der Gastgeber bis dato seine größte Möglichkeit zu verzeichnen, als er alleine aus 7 Metern vor dem VfR-Tor auftauchte und VfR-Goalie Kopf im wahrsten Sinne des Wortes „Kopf und Kragen“ riskierte und diese Möglichkeit mit einem klasse Reflex zu Nichte machte. Dann schlug der VfR eiskalt zu mit einem Sonntagsschuss von Eder, der aus gut 23 Metern mit links abzog und das Leder genau im Tordreieck landete. Nun hatte der VfR das Spiel im Griff und kurz darauf erhöhte Altunay sogar auf 2:0 mit einem wuchtigen Schuss aus 18 Metern. Vom Gastgeber kam nichts mehr Gefährliches und der VfR erhöhte mit den nächsten Traumtor auf 3:0. Nach einer abgewehrten Ecke des TSV kam Gerneth im Strafraum zu Zug und dieser ließ sich dies nicht nehmen und schloss aus der Drehung ins lange Eck ab. Sein letztes Aufbäumen zeigte nun der TSV mit einem Schuss aus halblinker Position aus 12 Metern, doch VfR-Hexer Kopf tauchte auch diesen Ball zur Ecke. Dann kam nochmal der VfR und Schwander ermöglichte mit einem klugen quer prallen lassen des Balles Reier einen Sololauf von der Mittellinie aus, den dieser trocken ins linke untere Eck abschloss. Das Spiel war nun endgültig entschieden und da machte der verdiente Ehrentreffer des Gastgebers 2 Minuten vor Spielende auch nichts mehr aus und der Gast aus Regensburg ging als verdienter Sieger vom Platz. 

Fazit: Mehr als verdienter Sieg für den VfR der mit verbissen geführten Zweikämpfen auf seinen Weg zurück zu alten Tugenden war. So darf es weitergehen für einen versöhnlichen Saisonabschluss.

 

Aufstellung: Kopf, Rößner, Zollner, Scheuerer, Eder, Köhler, Turkiewicz, Alkan, Reier, Altunay, Schwandner, Gerneth

 

Altersdurchschnitt: 45,3 Jahre